Hikers Pleroma Instanz

Wisst Ihr was ich schade finde?
Nach der Katastrophe stürzen sich alle auf die Technik - Warntechnik muss her, CellBroadcast muss her, flutsichere Häuser müssen her, usw. usf.
Die Ursache der Misere ist aber keine technische, sondern ein gesellschaftliche.
Es fehlt an einer Idee (oder am Willen zur Umsetzung), wie wir eine Gesellschaft organisieren wollen, in der nicht der Unverschämteste die Macht ausübt. In der nicht der Raubbau an Ressourcen die einzige Option ist.

Guten Morgen, übrigens.

@Qwertziop Ja, so ist es. Auch bei Covid stürzte man sich sofort auf Technik mit all den Apps... scheint unsere Zeit zu sein.

@Hiker @Qwertziop Wir haben noch schnöde Sirenen im Dorf.

@Andiana Die sollen ja nun bleiben, so was ich lese... Die App-Manie und alles via Internet ist einfach unmöglich... @Qwertziop

@Hiker @Qwertziop Man kann jetzt viel über hätte hätte reden können. Wir, als Gesellschaft, müssen einfach wieder lernen, uns in solchen Dinge zu üben und einfach mal die Nase Richtung Himmel stecken und mal schauen, was da so passiert. Und dann das Geübte Verhalten anwenden. Die Wetterberichte haben schon 2 Tage vorher Starkregenereignisse vorhergesagt. Aber die Menschen konnten mit dieser Aussage keine Gefahr verknüpfen:

@Hiker @Qwertziop Viel Regen + Berg und Tal = Überschwemmung mit Gefälle. Bedeutet: Bereitschaften müssen Pegel überwachen und durch die gefährdeten Gebiete fahren und frühzeitig die Leute warnen. Vorbereiten auf Evakuierung. Das müssen wir üben. Und zwar für jede Region, denn 130 l in den Bergen sind anders als 130 l hier auffem platten Land.

@Andiana Ja, auch das ist ein Element. Bei uns gab es Kritiken, weil "zu viele" Warnungen abgesetzt wurden. Wie du richtig sagst, wir müssten wieder besser lernen, mit den Situationen umzugehen. Aber wir entfernen uns leider immer mehr von Natur - die ist nur noch da, um ausgebeutet zu werden und den Rest erledigen wir per Apps. @Qwertziop
replies
1
announces
1
likes
3

@Hiker ganz genau @Qwertziop

Klar muss am Katastrophenschutz gearbeitet werde, aber das ist eine kurzfristige Aufgabe.
Langfristig wird es nichts bringen, die Deiche mächtiger, die Sirenen lauter zu machen.
Wie wäre es, wenn wir als Gesellschaft anerkennen, dass es so nicht weiter geht und wir nicht mal eben was „fixen“ können?

Vorschlag zur Güte:
Lasst uns die Trennung von Geistes- und Naturwissenschaften schleifen.
Lasst uns die besten Köpfe in den Gesellschaftswissenschaften forschen!

@Qwertziop
Vergiss es! Wir haben ein Problem mit Macht. Das löst man nicht mit Wissenschaften.